Schützenhaus

1999 musste der Verein erneut einen neuen Festplatz suchen, da der alte Platz nicht mehr zur Verfügung stand. Aber: Es fand sich ziemlich schnell ein neuer Festplatz an der Ecke Pestalozzistraße. / Hohenkörbener-Weg. Schnell wurde der Platz hergerichtet. Jan Heinz Vos übernahm die Arbeiten am Schießstand. Für die Stromversorgung stand ein nahe gelegener Transformator zur Verfügung. Nur das Toilettenproblem blieb. Als sich herausstellte, das ein Teil des Platzes zum Verkauf stand, zögerten die Schützen nicht lange und kauften diesen. Man überlegte ein festes Toilettenhaus zu bauen.

 

                         

       

                                    

Im Jahre 2000 stand der Schützenverein ganz im Zeichen eines Jubiläums: Der Spielmannszug des Schützenverein feierte sein 50 Jähriges Bestehen. Der Spielmannszug Festausschuss plante einen großen Festbogen am Eingang zu errichten. Aber man schlug vor, einen dauerhaften Holzbogen zu errichten. Zusammen mit Vereinsmitgliedern wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Herbert Leufting und Gerd Meyer waren die Hauptakteure des Vorhabens. Ein großer Bogen aus massiver Eiche wurde gebaut. Das Fundament baute Markus Konjer, umrandet wurden die Sockel mit Bentheimer Sandstein. Ein etwa 4,50 m langes Schild begrüßt die Gäste auf der Eingangsseite und verabschiedet Gäste beim verlassen des Festgeländes. Pünktlich 1 Woche vor dem Jubelfest wurde der Bogen fertiggestellt.

 

              

                    

                                             

                        

  

   

   

          

In den nachfolgenden Jahren wurden die alten Gebäude am Platz durch zahlreiche Helfer abgerissen und entsorgt. 2005 hielt man die Baugenehmigung in der Hand und man konnte ein Toilettenhaus mit Lagerraum bauen. Mit viel Fleiß in Eigenleistung und vor allem Kameradschaft wurde ein ansehnliches Gebäude errichtet. Viele Helfer und tausende Arbeitsstunden haben ein wirklich tolles Gebäude entstehen lassen. Haupt-ehrenamtlichen Bauhelfer waren Ewald Schrap, Wessel van Remmerden, Hermann Aalken, Helmut Klomp, Robert Sebulke und Herbert Leufting. Nach und nach wurde der Festplatz gepflastert. Besonders sind Hermann Aalken und Herbert Leufting für Ihre Arbeit und Einsatz zu würdigen. Organisatorisch wurde die Planung, Beschaffung von Sponsoren durch den Vorstand gewährleistet. Als ganz besonderen Sponsor sei hier Michael Termeer genannt. Durch sein Sponsoring konnte der Bau zügig fertig gestellt werden.

Im November 2008 wurde dann ein “Helferfest” veranstaltet, um den aktiven des fertig gestellten Gebäudes zu danken. Ein Jahr zuvor wurde einmalig ein “Bauorden” an die aktiven Helfer verteilt.